In den zurückliegenden 4 Jahren ist der Umsatz der Branche bei einer schlechten Umsatz­rentabilität leicht gestiegen. Niederschlag findet diese Entwicklung in teilweise stark rück­läufigen Geschäfts­führer­vergütungen, stagnierenden oder rückläufigen Mitarbeiter­vergütungen, sowie in einer rückläufigen Anzahl an Beschäftigten in den Ingenieur­büros der Neuen Bundesländern. Grob umschrieben sind das die Ergebnisse einer gemeinsam von der Messner Management Consultants und dem Verband Beratender Ingenieure im Sommer 2003 durchgeführten Befragung unter den Mitgliedern des Verbands Beratender Ingenieure.

Von den 1908 Mitgliedern der Größenklasse bis 10 Beschäftigte haben 29 Ingenieurbüros, von den 205 Mitgliedern der Größenklasse 11 - 20 Beschäftigte 21 Ingenieurbüros und von den 210 Mitgliedern der Größenklasse über 20 Beschäftigte haben 18 Ingenieurbüros den im Juli (VBI-Nachrichten 7/2003) vergangenen Jahres veröffentlichten Fragebogen ausgefüllt an den VBI zurückgeschickt. Von den vorliegenden Fragebögen der Größenklasse bis 10 Beschäftigte konnten 7 Fragebögen, von der Größenklasse 11 bis 20 Beschäftigte 3 Fragebögen und von der Größenklasse über 20 Mitarbeiter wiederum 3 Fragebögen in der Auswertung nicht berücksichtigt werden, weil wesentliche Daten fehlten und aufgrund der Anonymität keine Nachfrage bei den Büros möglich war. Ferner weisen wir darauf hin, dass es in der vorliegenden Veröffentlichung nicht möglich war, die umfangreichen und vollständigen Ergebnisse abzubilden. Wir haben uns deshalb darauf beschränkt die wichtigsten Aussagen vorzustellen. Die komplette Studie kann bei der Messner Management Consultants bezogen werden.

Branchenentwicklung

Bezogen auf die gesamte Bundesrepublik Deutschland hat sich die Anzahl der Beschäftigten in den teilnehmenden Ingenieurbüros ausgehend von 100% in 2000 über 104,6% in 2001 und 104,2% in 2002 auf 102,2% im Jahr 2003 erhöht. Betrachtet man jedoch die Alten und Neuen Bundesländer getrennt von einander so ergeben sich die in Abb. 1 dargestellten Tendenzen:

Kriterien 2003 2002 2001 2000
Alte Bundesländer 109,1% 107,3% 105,8% 100,0%
Neue Bundesländer 91,7% 99,4% 102,8% 100,0%

Abb. 1: Veränderung der Anzahl der Beschäftigten


Untersucht man in diesem Zusammenhang die Entwicklung der Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften getrennt voneinander fällt auf, dass insbesonders die Einzelunternehmen und Personengesellschaften in den Neuen Bundesländern einen drastischen Personalabbau vornehmen mussten, während die Anzahl der Beschäftigten in den Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften der Alten Bundesländer weiterhin zunahm.

Kriterien 2003 2002 2001 2000
Einzelunternehmen u. Personengesellschaften Alte Bundesländer 113,6% 109,8% 106,9% 100,0%
Einzelunternehmen u. Personengesellschaften Neue Bundesländer 75,6% 79,3% 89,0% 100,0%
Kapitalgesellschaften Alte Bundesländer 107,8% 106,6% 105,5% 100,0%
Kapitalgesellschaften Neue Bundesländer 94,4% 102,8% 105,1% 100,0%

Abb. 2: Veränderung der Anzahl der Beschäftigten


Wird der Personalstatistik die Umsatzstatistik gegenübergestellt, wird deutlich weshalb die Einzelunternehmen und Personengesellschaften in den Neuen Bundesländern einen so starken Personalabbau vornehmen mussten. Bezogen auf ganz Deutschland stieg der Gesamtumsatz der an der Studie teilnehmenden Ingenieurbüros von 100% in 2000 über 106,5% in 2001 und 105,3% in 2002 auf voraussichtlich 104,5% im Jahr 2003. In diesem Zeitraum entwickelte sich der vom Statistischen Bundesamt in Wiesbaden herausgegebenen Volumenindex des Baugewerbes für die Bundesrepublik Deutschland von 100% im Jahr 2000 über 93,5% in 2001 und 88,6% in 2002 auf 83,9% bis Ende des dritten Quartals 2003.

Kriterien 2003* 2002 2001 2000
Einzelunternehmen u. Personengesellschaften Alte Bundesländer 102,8% 106,8% 105,5% 100,0%
Einzelunternehmen u. Personengesellschaften Neue Bundesländer 80,0% 95,1% 88,0% 100,0%
Kapitalgesellschaften Alte Bundesländer 106,2% 103,7% 111,5% 100,0%
Kapitalgesellschaften Neue Bundesländer 104,7% 111,6% 95,2% 100,0%

Abb. 3: Umsatzentwicklung *(2003 Planwerte)

Die durchschnittliche Umsatzrentabilität der Ingenieurbüros in Deutschland verbesserte sich geringfügig bezogen auf die teilnehmenden Einzelunternehmen und Personengesellschaften von 30,2% im Jahr 2000 über 28,8% im Jahr 2001und 31,5% in 2002 auf voraussichtlich 32,6% im Jahr 2003. Die Umsatzrentabilität der teilnehmenden Kapitalgesellschaften veränderte sich von -0,2% im Jahr 2000 über 3,0% im Jahr 2001 und -2,6% im Jahr 2002 auf voraussichtlich 2,9% im Jahr 2003.

Kriterien 2003* 2002 2001 2000
Einzelunternehmen u. Personengesellschaften Alte Bundesländer  32,9%  30,7%  28,9%  29,3%
Einzelunternehmen u. Personengesellschaften Neue Bundesländer  32,0%  32,9%  28,7%  31,7%
Kapitalgesellschaften Alte Bundesländer  2,7%  - 4,9%  3,7%  - 1,4%
Kapitalgesellschaften Neue Bundesländer  3,4%  3,3%  1,2%  3,3%

Abb. 4: Entwicklung der Durchschnittlichen Umsatzrentabilität *(2003 Planwerte)


Die Struktur der Umsatzerlöse in der Bundesrepublik Deutschland schwankte in einer relativ stabilen Bandbreite von maximal 10% je Kundensegment, wie aus der nachstehenden Tabelle ersichtlicht ist.

<td">Wohnungsbau

Kriterien  2003* 2002 2001 2000
Öffentliche Bauvorhaben 62,2% 63,3% 56,8% 64,7%
Wirtschaftsbau 27,2% 26,2% 34,2% 24,0%
10,4% 10,4% 8,8% 10,6%
Ausland/Infrastrukturprojekte, Wirtschaftsbau 0,2% 0,2% 0,2% 0,7%

Abb. 5: Umsatzentwicklung *(2003 Planwerte)


Analysiert man die Struktur der Umsatzerlöse getrennt nach Alten und Neuen Bundesländern, fällt sofort die hohe Abhängigkeit der Ingenieurbüros in den Neuen Bundesländern von den öffentlichen Auftraggebern auf. Mit einem Umsatzanteil von 78,0% in 2000, 77,1% in 2001, 79,0% in 2002 und voraussichtlich 78,2% in 2003 mit Öffentlichen Auftraggebern, sind die Ingenieurbüros in den Neuen Bundesländern weitestgehend von der finanziellen Haushaltslage der Öffentlichen Haushalte abhängig.

 

Abb. 6: Struktur der Umsatzerlöse in den Alten Bundesländern

 

Abb. 7: Struktur der Umsatzerlöse in den Neuen Bundesländern

 

Die Personalkosten stellten in den Ingenieurbüros den größten Ausgabenblock dar. Sie stiegen innerhalb des Untersuchungszeitraumes in der Bundesrepublik Deutschland unter heftigen Schwankungen lediglich um 3,5%. Sie entwickelten sich ausgehend von 100% im Jahr 2000 über 108,8% im Jahr 2001 und 101,3% im Jahr 2002 auf voraussichtlich 103,5% in 2003. Auch hier ergibt sich wiederum ein differenziertes Bild, wenn die Personalkosten nach Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften, sowie nach Alten und Neuen Bundesländer weiter getrennt analysiert werden.

Kriterien 2003* 2002 2001 2000
Einzelunternehmen u. Personengesellschaften Alte Bundesländer 107,9% 106,2% 104,1% 100,0%
Einzelunternehmen u. Personengesellschaften Neue Bundesländer 101,9% 102,7% 98,9% 100,0%
Kapitalgesellschaften Alte Bundesländer 104,4% 101,0% 112,3% 100,0%
Kapitalgesellschaften Neue Bundesländer 98,0% 99,7% 99,2% 100,0%

Abb. 8: Personalkostenentwicklung *(2003 Planwerte)


Die wichtigste Erkenntnis dieser Betrachtungsweise ist, dass sich die Personalkosten bei den Einzelunternehmen und Personengesellschaften in den Neuen Bundesländern weiter leicht erhöht haben, obwohl die Ingenieurbüros 24,4% weniger Personal beschäftigen. In den Ingenieurbüros der Alten Länder sind dagegen die Personalkostensteigerungen hinter dem Anstieg der Beschäftigten und dem Inflationsausgleich zurückgeblieben, was bedeutet, dass die Beschäftigten in diesen Büros Einkommensverluste hinnehmen mussten.

Vergleicht man die Personalkostensteigerungen im Analysezeitraum weiterhin mit der Umsatzentwicklung der Büros, so stiegen die Personalkosten der Einzelunternehmen und Personengesellschaften in den Alten und Neuen Bundesländern auch stärker als der Umsatz. Grundsätzlich ergab sich durch diese Entwicklung sowohl in den Alten, wie auch in den Neuen Bundesländern über Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften hinweg eine Tendenz rückläufiger Geschäftsführervergütungen.

Kriterien 2003* 2002 2001 2000
Einzelunternehmen u. Personengesellschaften Alte Bundesländer 75,6% 81,1% 80,6% 100,0%
Einzelunternehmen u. Personengesellschaften Neue Bundesländer 84,5% 99,7% 90,2% 100,0%
Kapitalgesellschaften Alte Bundesländer 95,4% 97,2% 94,7% 100,0%
Kapitalgesellschaften Neue Bundesländer 97,8% 94,0% 91,9% 100,0%

Abb. 9: Durchschnittliche Entwicklung der Geschäftsführervergütung *(2003 Planwerte)

 

Kriterien 2003* 2002 2001 2000
Einzelunternehmen u. Personengesellschaften Alte Bundesländer 117.830 € 126.306 € 125.604 € 155.809 €
Einzelunternehmen u. Personengesellschaften Neue Bundesländer 44.500 € 52.478 € 47.464 € 52.635 €
Kapitalgesellschaften Alte Bundesländer 98.270 € 100.089 € 97.488 € 102.969 €
Kapitalgesellschaften Neue Bundesländer 105.169 € 101.038 € 98.854 € 107.539 €

Abb. 10: Durchschnittliche Geschäftsführervergütung vor Steuern in Euro *(2003 Planwerte)


Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist die Feststellung, dass die Geschäftsführer der Einzelunternehmen und Personengesellschaften in den Alten Bundesländern im Durchschnitt trotz der stärksten Einkommensverlusten nach wie vor die höchsten Einkommen erzielen und zwischen den durchschnittlichen Geschäftsführervergütungen von Kapitalgesellschaften in den Alten und Neuen Bundesländer kaum Unterschiede bestehen.

Mitarbeitervergütung

Erhebliche Unterschiede dagegen bestehen zwischen den Alten und Neuen Bundesländern nach wie vor in der Vergütung der Mitarbeiter. So erhält ein Diplom Ingenieur (FH) ohne Berufserfahrung bzw. mit 10 jähriger Berufserfahrung in den Neuen Ländern im Durchschnitt ein Jahres-Bruttogehalt von 29.200 Euro bzw. 33.507 Euro, während ein Diplom Ingenieur (FH) in den Alten Bundesländern im Durchschnitt auf ein Jahres-Bruttogehalt von 38.264 Euro bzw. 49.508 Euro kommt. Trotz der großen Unterschiede darf nicht verkannt werden, dass sich das Lohnniveau zwischen den Alten und Neuen Ländern teilweise weiter angeglichen hat. Während sich das Durchschnittliche Einstiegsgehalt eines Diplom Ingenieurs (FH) in den Neuen Bundesländern von 2000 bis 2003 um 10,2% erhöht hat, sank es in den Alten Bundesländer um 4,5%.

Kriterien 2003 2002 2001 2000
Diplom Ingenieur (FH) ohne Berufserfahrung Alte Bundesländer 95,5% 96,4% 98,6% 100,0%
Diplom Ingenieur (FH) ohne Berufserfahrung Neue Bundesländer 110,2% 107,7% 102,1% 100,0%
Diplom Ingenieur (FH) 10 jährige Berufserfahrung Alte Bundesländer 104,0% 101,0% 100,4% 100,0%
Diplom Ingenieur (FH) 10 jährige Berufserfahrung Neue Bundesländer 98,9% 99,3% 98,2% 100,0%


Abb. 11: Durchschnittliche Entwicklung der Jahres-Bruttogehälter von Diplom Ingenieuren (FH)

 

Kriterien Alte Bundesländer Neue Bundesländer
2003 2002 2003 2002
Technischer Zeichner/Bauzeichner 35.257 € 35.108 € 20.397 € 20.280 €
Projektingenieur 49.508 € 48.055 € 33.507 € 33.643 €
Projektleiter 59.332 € 59.181 € 40.200 € 39.217 €
Sekretärin 31.972 € 32.242 € 22.923 € 24.454 €
Chefsekretärin 37.814 € 35.499 € 28.908 € 28.558 €
Kaufmännische (r) Sachbearbeiter (in) 30.438 € 32.657 € 27.408 € 27.158 €
Betriebswirt (in) 59.667 € 56.750 € 34.605 € 34.605 €
Abteilungs-/Bereichsleiter 80.880 € 82.220 € 56.000 € 54.900 €

Abb. 12: Durchschnittliches Jahres-Bruttogehalt von Angestellten mit 10 jähriger Berufserfahrung

 

Bezogen auf die teilnehmenden Ingenieurbüros vergüten lediglich 40% der Ingenieurbüros ihre Mitarbeiter erfolgsabhängig. Insbesondere bei den Ingenieurbüros mit mehr als 20 Mitarbeitern ist die erfolgsabhängige Vergütung der Mitarbeiter weit verbreitet. So vergüten 72,7% der teilnehmenden Ingenieurbüros dieser Größenklasse aus den Alten Bundesländern und 100% der teilnehmenden Ingenieurbüros dieser Größenklasse aus den Neuen Bundesländern ihre Mitarbeiter erfolgsabhängig. Die durchschnittlichen erfolgsabhängigen Gehaltsbestandteile betrugen im Jahr 2000 - 4,5% eines Jahres-Bruttogehalts, im Jahr 2001 - 4,7%, im Jahr 2002 - 5,3% und im Jahr 2003 voraussichtlich 5,0%. Von den Ingenieurbüros die ihren Mitarbeitern neben dem Festgehalt eine erfolgsabhängige Vergütung anbieten, ist diese in 68% der Ingenieurbüros abhängig vom Betriebsergebnis, in 4% der Büros vom Abteilungsergebnis, in 20% der Büros vom Projekterfolg und in 12% der Büros von der Persönlichen Zielerreichung.
In 16,4% der teilnehmenden Ingenieurbüros erhalten die Mitarbeiter zum Festgehalt bzw. in einigen Ingenieurbüros zur erfolgsabhängigen Vergütung zusätzlich Urlaubsgeld, in 30,9 % der teilnehmenden Büros Weihnachtsgeld, in 25,5% der Büros ein 13. Monatsgehalt und in 3,6% der Büros ein 14. Monatsgehalt.

Die wöchentliche Regelarbeitszeit beträgt in 7,3% der teilnehmenden Ingenieurbüros 36 oder 38 Stunden pro Woche, in 20% der Büros 39 Stunden pro Woche, in 63,6% 40 Stunden pro Woche und in 3,6% über 40 Stunden pro Woche. Weiterhin werden in 70,9% der Ingenieurbüros bundesweit Überstunden nicht vergütet.

Unternehmensführung

Die Studie hat auch gezeigt, dass es bei den Ingenieurbüros sowohl in den Alten als auch in den Neuen Bundesländern zum Teil einen erheblichen Nachholbedarf in der Betriebswirtschaftlichen Unternehmensführung gibt. So verfügen 47,3% der teilnehmenden Ingenieurbüros nicht über eine strategische Unternehmensplanung, in 76,4% der Büros gibt es kein Zielvereinbarungssystem und in 69,1% der Büros kein Personalbeurteilungs-/Personalentwicklungssystem. In 21,8% der teilnehmenden Ingenieurbüros gibt es kein Projektcontrolling, sowie in 34,5% der Büros kein Unternehmenscontrolling. Über ein Risikomanagementsystem verfügen lediglich 18,2% der Büros, sowie 45,5% über ein Qualitätsmanagementsystem.

Fazit

In Anbetracht der mageren Umsatzrentabilität vieler Ingenieurbüros und den strengeren Eigenkapitalanforderungen der Banken (Basel II) steht in diesem Zusammenhang manchem Ingenieurbüro das auf Fremdkapital angewiesen ist eine ungewisse Zeit bevor. Auch die dringend erforderliche Erhöhung der HOAI-Tafelwerte allein wird die Probleme der Branche nicht lösen. Die Planer müssen sich selbst um die Lösung ihrer dringendsten Probleme kümmern, und diese fangen in den einzelnen Büros an. Es nutzt der Branche nichts, wenn sich alle Ingenieurbüros auf die gleichen Kunden stürzen und mit ihrem Angebot gegenseitig zu unterbieten trachten. Benötigt werden zeitgemäße Konzepte zur Unternehmens- und Personalführung, die in der Studie nur bei einzelnen Büros erkennbar sind, sowie eine strukturelle Veränderung des Planungs- und Vergabeprozesses.

Wir bedanken uns beim VBI, insbesondere bei Herrn Klaus Martin Bauer und Klaus Rollenhagen, sowie den VBI-Mitgliedern, die es uns mit ihrer tatkräftigen Unterstützung ermöglicht haben, diese umfangreiche Studie zur Auswirkung der Vergütung auf den Unternehmenserfolg in Ingenieurbüros durchzuführen.